Sie wollen Ihr Putten verbessern?

Trainieren Sie Putten auch nur mit dem passenden Putter

Ein "falscher" Putter zwingt Sie eventuell in eine flasche Haltung - und die verhindert die richtigen Bewegungen. Beim Fahrrad leuchtet das jedem ein: ein Sattel, der für den Fahrer zu hoch eingestellt ist, führt zum Hin-und Her-Rutschen auf dem Sattel. Zu niedrig eingestellt verhindert der tiefe Sattel die optimale Kraftübertragung.
Beim Putter ist das Prinzip das gleiche:
- eine falsche Statik kann nicht zur optimalem Dynamik führen
- die suboptimale Haltung des Golfers beim Putten erzwungen durch den falschen Putter verhindert die korrekten Bewegungen

Spielen Sie die richtige Putterform

Sie haben Probleme beim Zielen? (Überprüfbar z.B. mittels Laser und Spiegel)
  Circa 50% aller Golfer zielen bereits aus einer Distanz von 2 bis 3 Meter neben das Loch - und merken es nicht. Das hat physiologische Gründe, dass aus dieser ungünstigen Haltung nicht korrekt anvisiert werden kann. Kein Mensch käme auf die Idee, auf ein quer vor den Bauch gehaltenes Gewehr von oben zu blicken und so ein Ziel zuverlässig anvisieren zu können. Probieren Sie einen Putter, der Ihnen das Zielen erleichtert bzw. erst richtig ermöglicht - einen selbst stehenden Putter wie den EasyPutter.


Sie haben Probleme mit dem Treffmoment?
Dann probieren Sie einen größeren Putterkopf, z.B. den EasyPutter, zumindest aber einen Putter mit Mallet-Kopf.

Testen Sie einen kürzeren Putter

Alle GolfProfis sind sich einig: die meisten Golfer spielen mit zu langen Puttern. Je länger der Schaft, desto unpräziser sind die Schläge - das gilt nicht nur für den Driver, sondern genau so für den Putter. Kürzere Putter bringen viele Spieler in eine bessere Position und steigern die Präzision. Der Durchschnitt der Putter bei der PGA-Tour liegt unterhalb von 33" - für Spieler, die wöchtlich einige Stunden das Putten trainieren. Der "normale" Golfer bekommt aber standardmäßig einen 35"-Putter aus dem Regal...

Probieren Sie einen schwereren Putter

Viele Golfer spielen sehr leichte Putter (bis 350gr). Schwerere Putter verhindern kleine Bewegung von Hand und/oder Handgelenk, so dass der Putter ruhiger schwingt, die Puttbewegung tatsächlich nur aus der Schulterrotation durchgeführt wird.

Optimieren Sie das Zielen

Ideal zielen läßt sich mit selbststehenden Puttern mit langer Visierlinie. Welcher Putter das ermöglicht, müssen wir nicht noch einmal nennen, oder? ;-)
Sollten Sie auch ohne EasyPutter das Zielen optimieren wollen, nutzen Sie eine Linie auf Ihrem Ball. Diese Linie sollte um den ganzen Ball laufen und möglichst dünn sein.

Hilfe für die Ansprechposition: Augen über den Ball

Viele Golfer stehen zu weit weg vom Ball (anders als beim Drive ;-)  - eine zu aufrechte Position bedeutet eine steilere Rotationsebene, was wiederum zu einem stärkeren Bogen im Ellipsen-Segment des Putterkopfes führt. Es ist deutlich schwieriger,d en Putterkopf im Treffmoment square an den Ball zu bringen.

Nutzen Sie Ihr Gefühl, aber auch Ihren Verstand

Das Putten nur aus dem Gefühl wird nur klappen, solange Sie mit viel Trainingsaufwand auf immer gleich schnellen Grüns spielen. Nutzen Sie auch Ihren Kopf, indem Sie sich ca. 3 Standard-Putts aneignen. Diese immer gleichen Putts kalbrieren Sie vor jedem Spiel - dadurch wissen Sie, wie weit Ihre StandardPutts an diesem Tag auf diesem Grün laufen. Ihr Gefühl kommt dann ins Spiel, wenn Sie den Putt durchführen - das ist noch ausreichend Anforderung an Ihr Gefühl.
Trainieren Sie das richtige Zusammenspiel von Rückschwung, Durchschwung, Takt bzw. Dauer des Schwungs.
Tipps für konkrete Übungen finden Sie unter Putter und Putten - Kleine Puttschule

Spaß am Putten

Trainieren Sie Putten so, dass es Spaß macht. Machen Sie ein Spiel daraus. Vorschläge finden Sie in "Kleine Puttschule" hier auf der Seite. Führen Sie kleine Wettkämpfe durch - notfalls gegen sich selbst.
Trainieren Sie Putten realitätsnah, so dass Sie Entfernungskontrolle erlernen, unabhängig von der Grüngeschwindigkeit der nächsten Trainingssession.
Um Ihre Putten effektiv zu verbessern, brauchen Sie keine teuren Hilfsmittel oder Trainingsgeräte.

Halten Sie den Putter am Ende des Durschschwunges

In dieser Phase analysieren Sie kurz Ihre Puttbewegung - fallen Ihnen Fehler auf?

Trainingserfolg

Versuchen Sie, Fehler zu analysieren - sobald Ihnen klar ist, warum ein Putt links oder rechts am Loch vorbei gerollt ist, können Sie den Fehler korrigieren. Stumpfsinniges Putten ohne Feedback oder Analyse wird Sie nicht weiter bringen - im Gegenteil, es kann passieren, dass Sie Ihre Fehler trainieren. Viele Golfer korrigieren einen Fehler durch einen weiteren Fehler - damit kann keine Konstanz erreicht werden.

Verhindern Sie Yipps - oder kurieren Sie ihn, falls Sie darunter leiden

Ganz genau ist die Ursache noch nicht geklärt, vermutlich aber entsteht Yipps, dieses unwillkürliche Zucken der Hände, dadurch, dass der Golfer sich überfordert. Der Versuch, so zu schwingen, dass der Putterkopf sich auf einer geraden Linie am Boden entlang bewegt, klappt nur durch permanentes Nachkorrigeren der Hände beim Putt. Diese Idee ist entstanden, weil jemand die dreidimensionale Putterbewegung auf zwei Dimensionen reduziert hat - ein grober Fehler. Die Puttbewegung findet in einer geraden EBENE statt, nicht auf einer geraden LINIE. Der unnatürliche Schwung überfordert auf Dauer die nervliche Steuerung - das Resultat sind unwillkürliche Zuckungen, meist in der Führhand.
Abhilfe kann schaffen:
- die Puttbewegung bewußt auf einer Ebene zu führen, die Idee mit der Linie zu vergessen
- die betroffene Hand (temporär) aus dem Spiel zu nehmen durch eine andere Grifftechnik
- evtl. ein schwerer Putter
- evtl. das Üben mit der "falschen" Seite - muskuläre/nervliche Stimulierung durch seitenverkehrtes Training trainiert via Spiegelneuronen auch die "richtige" Seite und kann eine nervliche Beruhig bewirken. Beispiel: ein Rechtshänder könnte einige Zeit bewußt linkshändig putten üben (mit einem Linkshand-Putter oder beim EasyPutter innerhalb 20 Sekunden von Rechts auf Links umstellen)